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Animal Welfare Foundation e.V. | Tierschutzbund Zürich
Newsletter 22|2021
Über Umwegtransporte gelangen deutsche Rinder bis nach Usbekistan und Kasachstan.  

Tiertransporte: 

Rechtliche Grauzone: 7.000 Rinder aus Deutschland nach Zentralasien exportiert 

Liebe Leserinnen und Leser, 

5.000 km und mehr müssen Rinder aus Deutschland auf den Exportrouten mit Ziel Zentralasien überstehen. Oft sind die Tiere tragend, werden angeblich für den Aufbau neuer Herden nach Usbekistan und Kasachstan exportiert. „Für die schwangeren Tiere bedeutet die lange Fahrt ein enormer Stress“, erklärt unsere Projektleiterin Iris Baumgärtner im Interview mit Ippen-Investigativ.

Längst ist bekannt, dass die Tiere auf den Exportrouten hungern und dursten - es fehlen die nötigen Versorgungsställe. Die extremen Wetterbedingungen in heißen Sommer- und eiskalten Wintermonaten verschärfen die Transportqualen. Wegen diesen und weiteren Tierschutzbedenken haben mehrere Bundesländer Lebendtierexporte nach Usbekistan und Kasachstan verboten.

Ohne Erfolg - Beispiel Bayern: Auch hier gilt das Exportverbot nach Zentralasien. Dennoch stammten vergangenes Jahr 85 % aller nach Kasachstan exportierten Rinder aus Bayern. Die Transporteure umfahren die Verbote, indem sie "offiziell" nur nach Ungarn exportieren. Von dort gehen die Transporte dann weiter in die verbotenen Zielländer.

Ein Verbot der qualvollen Umwegtransporte ist auf Bundesebene nicht in Sicht. Erst im Juni lehnten die Bundesländer ein nationales Exportverbot in bestimmte Drittstaaten ab. Einziger Hoffnungsschimmer bleibt jetzt die ausstehende Empfehlung des EU-Untersuchungsausschuss Tiertransporte (ANIT) an die EU-Kommission für ein neues EU-Tierschutztransportgesetz. Dafür werden wir weiterkämpfen. Den vollständigen Artikel von Investigativ-Journalistin Katrin Langhans können Sie online in der Frankfurter Rundschau nachlesen.

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Vielen Dank und herzliche Grüße
Ihr
[Unterschrift York]
York Ditfurth
Vorstand

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